Verantwortlicher Umgang mit der Flora und Fauna auf einer Safari

Es gibt einige Regeln, die man beachten sollte,  wenn man sich auf einer Safari befindet. Die definitiven Highlights einer Safari sind Wildbeobachtungsfahrten oder Bushwalks auf denen man die atemberaubende Möglichkeit hat, wildlebende Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Auf jeden Fall ist es essentiell wichtig, dieser Wildnis und den wildlebenden Tieren den nötigen Respekt entgegen zu bringen.

Die folgenden Tipps sind als kleine Richtlinie dafür gedacht:

Die Busch Vegetation ist sehr sensibel. Das Fahren abseits der Wege verursacht Erosion und ermöglicht das Aufkeimen ungewünschter Vegetation. Beobachten Sie die Tiere so leise wie möglich und stören Sie sie so wenig wie möglich in ihrem Verhalten. Lautes Reden während einer Beobachtungsfahrt kann die Tiere verschrecken.

Nächtliche Beobachtungsfahrten, auf denen die Scheinwerfer häufig genutzt werden stören nachtaktive Tiere mehr, als sie den Touristen helfen. Zudem blenden die Scheinwerfer die Tiere und rauben ihnen die Orientierung. Deshalb sollte man Scheinwerfer so sparsam wie möglich einsetzen. Bedrängen Sie niemals ein wildes Tier. Die Reaktion des Tieres ist nicht vorhersehbar und kann zu potentiell gefährlichen Situationen führen.

Entfernen Sie kein natürliches Material aus Reservaten. Dies kann den ökologischen Zusammenhalt des Gebietes stören und den Nährboden für Krankheiten liefern. Versuchen Sie niemals, die Aufmerksamkeit von wilden Tieren auf sich zu ziehen! Weder durch das Imitieren von Tierstimmen noch durch Klatschen der Hände, Schaukeln des Jeeps oder das Werfen von Gegenstände.

Bitte vertrauen Sie auf die Beurteilung Ihres Safari Guides, wenn es um die Distanz zu den wilden Tieren geht. Manche Tiere sollte man aus sicherer Entfernung beobachten. Versuchen Sie nicht den Guide dazu zu bewegen, näher an die Tiere heranzufahren oder heranzupirschen, nur damit Sie ein besseres Foto schießen können. Damit könnten die Tiere aufgeschreckt und von einem hart erkämpften Mahl vertrieben werden.

Denken Sie daran: Ihr Guide ist ein Experte. Folgen Sie seinen Anweisungen und fragen Sie ihn, wenn Sie sich nicht sicher sind. Schlafen Sie niemals außerhalb. Nehmen Sie nur Fotos und Erinnerungen mit.

Jährlich verenden viele Wildtiere an weggeworfenem Müll; entweder wird der Müll verschluckt oder die Tiere verletzen sich an scharfen Kanten oder an zerbrochenem Glass. Bitte rauchen Sie nicht während einer Safari. Das trockene Grass der Savanne Afrikas entzündet sich sehr leicht und kann schnell zu einem unkontrollierbaren Buschbrand ausweiten, dem dann viele Tiere zum Opfer fallen  können.

Versuchen Sie niemals ein wildes Tier zu füttern oder sich ihm zu Fuss zu nähern. Dies gilt insbesondere in der Nähr von Lodges oder Campingplätzen in deren Nähe sich die Tiere bereits an Menschen gewöhnt haben.

Vier Tage am Kilimandscharo

Wir wurden gegen 6:00 Uhr morgens am Hotel abgeholt und fuhren erstmal circa 100 Kilometer auf dem Highway Mombasa – Nairobi. Außer einer kurzen Kaffeepause sind wir recht zügig unterwegs gewesen. Nach weiteren 100 Kilometern kamen wir in Tsavo West an und die eigentliche Wild-Safari in Richtung Severine Camp konnte endlich beginnen. Dort kamen wir auch gegen 13:00 Uhr an, gerade rechtzeitig für das Mittagessen. Danach entspannten wir uns noch bis circa 16:00 Uhr bis zum Start der Safari in Richtung Nashorn-Reservat. Tsavo West ist circa 9.000 km² groß und bietet als Attraktionen die Chyulu Hills, Ngulia Hills, Chaimu Larva, Shetani Larva  und die  Mzima Springs. Dabei beherrscht das Grassland der Savanna einen Großteil der Landschaft des Tsavo West Reservates. Neben vielen anderen Tierarten kann man hier Elefanten, Büffel, Leoparden, Löwen, Nashörner,  Giraffen und Zebras beobachten. Um etwa 18:30 waren wir dann wieder zurück im Camp. Nach einem wunderschönen Abendessen sind wir dann müde aber glücklich in unsere Betten gefallen.

Tag 2: Amboseli

Wieder sind wir um 6:00 Uhr in der Früh aufgestanden und hatten ein sagenhaftes Frühstück, welches von einer Tour zu den Quellen von Mzima. Dort, so sagte man uns, hätte man die Möglichkeit, Nilpferde und Krokodile zu beobachten. Und in der Tat, dem war so.  Aus der Quelle strömen jeden Tag circa eine Millionen Liter Wasser. Zurück in unserer Unterkunft fuhren wir mit einem Konvoy nach Aboseli. Wir hielten kurz in Shetani Larva, um Fotos zu schießen. Danach gings weiter Richtung Kimana Gate, 80 Kilometer von Tsavo West entfernt. Um die Mittagszeit kamen wir dann in der Ol Tukai Lodge an, Mittagessen und Freizeit bis 16:00 Uhr. Eine Tour durch die Wildniss bis 18:30 Uhr, dann wieder Abendessen und schlafen gehen.  Amboseli bedeckt eine Fläche von 390 km² und ist die Heimat von Elefanten, Giraffen, Schimpansen, Zebras, Gnus, Hyänen, Büffel und viele mehr. Amboseli ist zudem ein Paradies für Vögel.

Tag 3: Tsavo East

Wie die Tage zuvor sind wir um 6:00 Uhr zum Frühstück aufgestanden um kurz darauf nach Tsavo East aufzubrechen (mit 13.747 km² der größte Park in Kenia). Unbedingt sollten man sich den Fluss Tsavo, das Yatta Plateau, den Mdanda Felsen, die Lugard Fälle und das Wasserloch von Aruba Dam anschauen. Am Wasserloch Aruba Dam kann man mit sehr hoher Sicherheit wilde Tiere beobachten: Rote Elefanten, Nashörner, Leoparden, Schimpansen, Giraffen und viele andere mehr. Danach ging es weiter Richtung Voi Safari Lodge, wo wir gegen 13:00 Uhr ankamen. Und wieder bis 16:00 Uhr Freizeit, danach sind wir auf Wildbeobachtung gefahren, bevor wir nach 18:30 ein Abendessen bekamen.

Tag 4: Tsavo East – Diani

Diesmal sind wir schon um 5:30 Uhr aufgestanden, haben schnell einen Kaffee bzw. Tee getrunken und sind nach einem sehr frühen Frühstück wieder auf der Piste. Die letzte Safari und dann wieder zurück zum Hotel, wo unsere Tour begann. Alles in Allem haben wir in den letzten Tagen viel Natur und Wildleben gesehen, einzigartige Fotos geschossen und Afrika hautnah erlebt.